Vom Küchenglück und Einkaufsfrust - do it but do it now - Blog über DIY, Interior, Food und Wohnen in Berlin

Vom Küchenglück und Einkaufsfrust

Donnerstag, Februar 04, 2016


In Sachen Einkaufen gehen gibt es bei uns meistens immer nur eine Art Schwarz- oder Weiß-Zustand. Bedeutet so viel wie, entweder haben wir voll viele Lebensmittel daheim oder wir haben gar nichts. Der Gar-Nichts-Zustand hält dabei meist am längsten an und ich schaffe es immer wieder mich tagelang ohne Einkaufen durchzuschlagen. Darunter leidet dann aber immer meine Laune, denn gutes Essen ist doch was Schönes, oder? Deswegen fiel mein Blick heute auf unser 'Frische-Regal' und ich dachte mir so, ach uns geht es schon gut. Wir haben immer und zu jeder Zeit Zugang zu fast allen Lebensmitteln - aus aller Herren Länder. Dass das nicht wirklich ökologisch ist und nicht sein muss, lasse ich dabei jetzt mal außer acht.


Doch beim Thema Einkaufen bekommen mein Liebster und ich uns immer wieder in die Haare. Ich liebe es in unserem kleinen Biomarkt ums Eck einkaufen zu gehen, auch wenn das bedeutet am Ende mehr zu zahlen und weniger im Einkaufskorb zu haben. Er wiederum kriegt immer ein nervöses Augenzucken, wenn wir dort (zufällig) was einkaufen (müssen). Für ihn geht es am liebsten zum Discounter an der anderen Ecke (ein Hoch auf die Großstadt und ja auch dabei lasse ich die Kritik wieder außen vor). Letztens wollte er mir damit wieder einmal beweisen, dass die Lebensmittel dort doch mindestens genauso gut seien.




Versteht mich nicht falsch, ich war schon froh, als er mit all den frischen Sachen nach der Arbeit heim kam und ich nicht wieder ein was-haben-wir-denn-noch-da-Dinner zaubern musste, aber die Freude hielt ganze 2 Sekunden.

Denn nicht nur die Hälfte des 2,5 Kg-Apfel-Netzes war verdorben, auch die Tomaten hatten sich bereits in haarige kleine Biester verwandelt. Die Champignons hatten nach einem Tag auch schon keine Lust mehr und wie lange die Orangen noch essbar sind, teste ich noch aus.


Ein Punkt mehr für den Biomarkt des Vertrauens. So. Meistens gibt es dann nur einen Kompromis, der uns beide glücklich macht. Wir treffen uns in der Mitte und gehen zu REWE. Aber bis ich ihn dazu bekommen habe, war es ein langer Weg - haha.
Ist das also nur so ein Gefühl oder habe ich einfach immer nur Pech beim Discounter? Ganz zu schweigen von der Atmosphäre und den 5 Mio. Menschen an der Kasse beim Li-äääh Discounter...

Aber zurück zum Thema, gutes Essen macht mir auch immer gute Laune - ich fühle mich fitter und glücklicher, wenn ich mir etwas Frisches zubereiten kann. Wie seht ihr das? Lieber Dose auf und Essen rein oder doch lieber frisch und experimentierfreudig? Na wenigstens waren die Lebensmittel nicht ganz für die Tonne und auf den Bildern machen sie sich doch ganz gut.


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1 Comments

  1. Das sieht toll aus! Man bekommt gleich Lust auf was Frisches. Und auf so ein Regal....Wo hast du das denn her? Liebe Grüße von eine Biomarktbevorzugerin ;-)

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